Parallel-Geld-System (Gedanken zum Lösungsansatz) | Stand 6.10.10
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Parallel-Geld-System: Voraussetzung: Durchführung: Umstellungs-Szenario (Beispiel): Im ersten Umstellungsjahr kann festgelegt werden, dass alle Betriebe ab 100 Mitarbeiter, mindestens 20% der Löhne und Gehälter (der Rest in Euro) in Parallelgeld auszahlen müssen. Was für die Mitarbeiter in der Regel keinerlei Probleme darstellen wird, da sie das Geld zum Leben benötigen, und eh gleich wieder ausgeben müssen. Das Parallelgeld, das nur in Deutschland Gültigkeit hat, kann gegen einen Abschlag von 5%, jederzeit in Euro getauscht werden. Empfehlenswert ist, dieses Parallel-Geld ganz bewusst lokal (z.B. in Deutschland) zu halten. Das bedeutet, der Lohn der Wirtschaftskraft bleibt dort wo sie erarbeitet wurde. Denn heute haben wir in Deutschland das Problem, dass zwar fleißig gearbeitet wird, aber die Gewinne ins Ausland abfließen, und nicht bei uns angelegt (investiert) werden. Das nennt sich dann Export-Überschuss, was nichts anderes bedeutet, als für Andere arbeiten. Das Spekulative wird von der Wirtschaftsleistung des Volkes entkoppelt. Geht eine Euro geführte Bank Bankrott, nun denn, der Wirtschaftskreislauf wird mittels Parallelgeld weiterlaufen, denn das Parallelgeld kann nur auf einem anderen Institut geparkt sein. Damit ist sichergestellt, dass das Erwirtschaftete auch bei denen bleibt, die es erwirtschaftet haben. Ein Leistungsabfluss ist nur mit Abstrichen und Einbußen möglich. Es wird wieder interessant, im eigenen Land zu investieren. (1) Das momentan herrschende Finanzsystem wird dies mit aller Macht bekämpfen. Mit aller Macht bedeutet, unsere freien Medien wie Fernseh, Internet und Printbranche werden "gute" Gründe finden, warum eine Parallel-Währung nie zum Erfolg führen wird. Vermutlich wird dies erst machbar sein, wenn entweder das bisherige System vollends zusammenbricht, oder wenn die Bürger diese Umstellung erzwingen. |